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Genetische Laboruntersuchungen richtig beauftragen

Wissenswertes für veranlassende Ärzte

Der Bereich Humangenetik im Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM) wurde zum 1. Juli 2016 neu strukturiert. Auch für Vertragsärzte, die genetische Laboruntersuchungen beauftragen, gibt es einige Neuerungen. Welche das sind und was bei der Veranlassung genetischer Untersuchungen zu beachten ist, fasst diese Praxisinformation zusammen.

EBM-Änderungen kurz im Überblick

Die Möglichkeiten, Krankheiten und Entwicklungsstörungen zu erkennen, denen womöglich eine genetische Ursache zugrunde liegt, nehmen rasant zu. Der Bewertungsausschuss hat darauf reagiert und die Abbildung dieser Leistungen im EBM dem Stand der Wissenschaft angepasst. Kern der Weiterentwicklung ist die Differenzierung der genetischen Laborleistungen in konstitutionelle genetische, tumorgenetische und immungenetische Leistungen.

  • Leistungen der konstitutionellen Genetik finden sich weiterhin im neugefassten Abschnitt 11.4 „In-vitro-Diagnostik konstitutioneller genetischer Veränderungen“ in Kapitel 11
  • Tumorgenetische Leistungen wurden als neuer Abschnitt 19.4 „In-vitro-Diagnostik tumorgenetischer Veränderungen“ in das Kapitel 19 aufgenommen
  • Immungenetische Untersuchungen wurden im Kapitel 32 neu struktu-riert und in Unterabschnitte gegliedert – 32.3.15.1 für transplantati-onsvorbereitende sowie 32.3.15.2 für allgemeine immungenetische Untersuchungen

HINWEISE ZUR BEAUFTRAGUNG GENETISCHER UNTERSUCHUNGEN

Hier finden Sie die vollständigen Praxisnachrichten der KBV