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Erneute Änderung des EBM zum 01. Januar 2017

Hier finden Sie die vollständigen Praxisnachrichten der KBV

Nach Mitteilung des Bewertungsausschusses  bzw. der Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) ist  ab dem 01. Januar 2017 die Gebührenordnungsposition (GOP) 11513 ("kleine" Mutationssuche bis zu 25 Kilobasen (kb) kodierende Sequenzen) im Krankheitsfall nicht mehr neben der Gebührenordnungsposition (GOP) 11514 (erweiterte Diagnostik; "große" Mutationssuche > 25 Kilobasen (kb) kodierende Sequenzen; genehmigungspflichtig durch die gesetzliche Krankenversicherung) abrechenbar.

Dies bedeutet: Patienten, bei denen die molekulargenetische Diagnostik bis 25 kb keine krankheitsrelevante oder krankheitsauslösende  Veränderung gezeigt hat, müssen nun 1 Jahr warten, bis bei der jeweiligen Krankenversicherung die Fortführung der Diagnostik für die gleiche Indikation beantragt werden kann. Allerdings haben die bisherigen Erfahrungen bei der Antragstellung auf Genehmigung gezeigt, dass diese Anträge meistens vom Medizinischen Dienst der Krankenversicherungen (MDK) aus unterschiedlichen und zumeist nicht nachvollziehbaren Gründen abgelehnt werden.

Somit ist in komplexen Fällen eine strategische Planung einer sinnvollen Stufendiagnostik zu empfehlen, damit die Patienten möglichst rasch und zumindest die dringend benötigte Diagnostik bekommen. Gerne unterstützen wir Sie dabei z.B. durch die Auswahl bestimmter Gene. Für diesbezügliche Fragen stehen wir Ihnen gerne per E-Mail unter info@zhma.de oder Tel.  0621-42286-0 zur Verfügung.

Die Online-Version des neuen EBM finden Sie hier